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46. bis 49. Kalenderwoche 2016 (Nachtrag)

Datum: 22.11.2016

Kurzbeschreibung: 

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 

 

Unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.

 

Strafkammer 4

4 KLs 808 Js 30886/14

 

Verfahren gegen

 

Niat B., geb. 1988

Verteidigerin: Rechtsanwältin Wagner, Ludwigshafen

 

Prozessauftakt:Dienstag, 06. Dezember 2016, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 09. und 12. Dezember 2016, jeweils 09.00 Uhr)

 

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, er habe im September 2012 im Auftrag des gesondert verfolgten T.S. 1 kg Marihuana und 1 kg Amphetamin in den Niederlanden abgeholt und nach Deutschland eingeführt. Als Entlohnung soll er eine nicht bekannte Menge Amphetamin und EUR 100 erhalten haben.

Zu einem nicht mehr näher bestimmbaren Zeitpunkt im Juli 2014 soll der Angeklagte, obwohl er erst im Mai 2014 u.a. wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 2 Jahren verurteilt worden sei, gemeinsam mit dem gesondert verfolgten T.S. den Entschluss gefasst haben, aus den Niederlanden Betäubungsmittel in größerem Umfang zu bestellen und anschließend in Mannheim gewinnbringend weiter zu veräußern. Aufgrund dieses Tatplanes sollen der Angeklagte und der gesondert verfolgte T.S. im Juli 2014 in einem Fall 5 kg und in einem weiteren Fall 4 kg Amphetamin zum gewinnbringenden Weiterverkauf erworben haben. Zu einer weiteren Lieferung, und zwar von insgesamt 25 kg Amphetamin soll es im Oktober 2014 gekommen sein. Der Angeklagte befindet sich in Strafhaft.

 

 

Verdacht des Sichverschaffens von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Mitführung von Waffen

 

Strafkammer 7 - Große Jugendkammer

7 KLs 825 Js 18965/16

 

Verfahren gegen

 

Kalet M. geb. 1996

Verteidiger: Rechtsanwalt Dr. Neumann, Mannheim

 

Prozessauftakt:Donnerstag, 08. Dezember 2016, 09.00 Uhr

 

Dem zur Tatzeit 20 Jahre alten Angeklagten wird zur Last gelegt, er habe in der Nacht vom 13.06. auf den 14.06.2016 mit einem Fernbus 500g Haschisch von Berlin nach Mannheim transportiert, wobei er in dem mitgeführten Rucksack nicht nur das Haschisch, sondern ebenso ein jederzeit einsatzbereites Einhandmesser mitgeführt habe. Das Rauschgift habe der Angeklagte in Mannheim an M.A. übergeben sollen, der - was der Angeklagte gewusst habe - das Haschisch gewinnbringend habe weiterverkaufen wollen.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

 

 

Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

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