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44. bis 49. Kalenderwoche 2017 (Nachtrag)

Datum: 27.11.2017

Kurzbeschreibung: 

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 

 

Verdacht des versuchten Raubes und des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Strafkammer 6

6 KLs 804 Js 16030/17

Verfahren gegen

Thomas S., geb. 1988

Verteidiger: Rechtsanwalt Hinney, Mannheim

Prozessauftakt:Dienstag, 28. November 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 29. November, 08., 15., 21., 22. Dezember 2017 u. 05. Januar 2018, jeweils 09.00 Uhr)

Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe im Zeitraum von Mitte Januar bis Ende März 2017

  • in einem Fall 3 kg Amphetamin, 500 g Marihuana, 200g Kokain und 2500 Ecstasy-Tabletten,
  • in einem weiteren Fall 500g Marihuana und
  • in zwei weiteren Fällen jeweils 5 kg Marihuana, 2 kg Amphetamin u. 800 Ecstasy-Tabletten

erworben, um die Betäubungsmittel u.a. in Mannheim durch dritte Personen gewinnbringend weiter zu veräußern.

Des Weiteren soll der Angeklagte Mitte März 2017 mit einem Verdeckten Ermittler zum Schein die Lieferung von 300g Kokain u. 10.000 Ecstasy-Tabletten zum Preis von EUR 11.500 bzw. EUR 10.000 vereinbart haben. Tatsächlich habe er von Anfang an vorgehabt, die Ware nicht zu liefern, sondern den Käufer bei der Übergabe des Geldes durch vier von ihm in den Tatplan eingebundene Personen ausrauben zu lassen, wobei der Angeklagte selbst zwar die Tat detailliert geplant haben soll, während der Tatausführung jedoch nicht anwesend sein sollte.

Dem Tatplan entsprechend soll einer der Tatbeteiligten den Verdeckten Ermittler am frühen Abend des 30.03.2017 zu dem Übergabeort in Mannheim gefahren haben. Drei weitere Tatbeteiligte sollten dort mit einem Pfefferspray, einer Schreckschusspistole und einem Fleischerbeil bewaffnet den Überfall durchführen, indem sie zunächst die Scheinware vorzeigen und anschließend den Verdeckten Ermittler unter Vorhalten der Schreckschusspistole ausrauben sollten. Die Tat sei jedoch deshalb gescheitert, da die Kriminalpolizei noch rechtzeitig von dem Vorhaben erfahren habe und den Verdeckten Ermittler habe aus der Gefahrenzone bringen können.

 

 

Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

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