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44. bis 48. Kalenderwoche 2015 (Nachtrag)

Datum: 23.10.2015

Kurzbeschreibung: 

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 

Verdacht des schweren Raubes

 

Strafkammer 7 - Große Jugendkammer

7 KLs 704 Js 10126/15

 

Verfahren gegen

 

1. Luciano S., geb. 1994

    Verteidigerin: Rechtsanwältin Combé, Heidelberg

 

2. Kaan D., geb. 1994

    Verteidiger: Rechtsanwalt Dominkovic, Mannheim

 

3. Klaus R., geb. 1992

    Verteidiger: Rechtsanwalt Dr. Neumann, Mannheim

 

Prozessauftakt: Montag, 26. Oktober 2015, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 04., 05., 10. u. 12. November 2015, jeweils 09.00 Uhr)

 

Der Angeklagte Luciano S. sowie der Angeklagte Klaus R. sollen am Abend des 26.02.2015 in der Innenstadt von Mannheim den Angestellten eines Modehauses, der die Tageseinnahmen von mehreren tausend Euro in einem Trolley mit sich geführt haben soll, sowie dessen beide Begleiterinnen mit Pfefferspray angegriffen und dem Angestellten den Trolley entrissen haben. Anschließend sollen die beiden Angeklagten geflohen sein.

Wenig später soll der Angeklagte Kaan D. die beiden Angeklagten in der Innenstadt abgeholt und in einen Stadtteil von Mannheim gefahren haben, wobei ihm spätestens bei Beginn der Fahrt bewusst gewesen sei, dass er die beiden Täter dabei unterstütze, das Bargeld in ihrem Besitz erhalten.    

Der Angeklagte Luciano S. soll zur Tatzeit Heranwachsender gewesen sein. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

 

Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges und unerlaubtes Betreibens von Bankgeschäften

 

Strafkammer 25 - Große Wirtschaftsstrafkammer

25 KLs 603 Js 6410/14

            

Verfahren gegen

 

Klaus B., geb. 1959

Verteidiger:    Rechtsanwalt Dr. Bäuerle, Konstanz

                    Prof. Dr. Rengier, Konstanz

 

Prozessauftakt: Montag, 09. November 2015, 09.30 Uhr

(Fortsetzungstermine: 16., 23. November, 04., 14., 17., 21. Dezember 2015, 11., 14., 18., 21. und 28. Januar 2016, jeweils 9.30 Uhr)

Dem Angeklagten, der zu den Tatzeiten in Konstanz als Rechtsanwalt zugelassen gewesen sein soll, wird u.a. zur Last gelegt, - ohne über eine Genehmigung zum Betrieb von Bankgeschäften verfügt zu haben - im Zeitraum von 2009 bis 2011 durch Täuschung von acht Darlehensgebern einen Gesamtbetrag in Höhe von EUR 1.175.000 erlangt zu haben. Beim Abschluss der Verträge soll der Angeklagte bewusst wahrheitswidrig den Eindruck erweckt haben, das Geld vornehmlich für Börsengeschäfte zu nutzen und verschwiegen haben, dass er die Darlehen im Wesentlichen im Rahmen eines Schneeballsystems zur Begleichung der (Zins-)Ansprüche früherer Darlehensgeber sowie zur Finanzierung seines Lebensbedarfs verwendete. Der Angeklagte soll außer eines Gesamtbetrages in Höhe von EUR 92.727 an Zinsen keine Rückzahlung an die geschädigten Darlehensgeber geleistet haben.

 

Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

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