Suchfunktion

40. bis 41. Kalenderwoche 2017

Datum: 27.09.2017

Kurzbeschreibung: 

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 

Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt

 

Strafkammer 6

6 KLs 311 Js 8311/17

 

Verfahren gegen

 

Sezay G., geb. 1979

Verteidiger: Rechtsanwalt Eisele, Mannheim

 

Prozessauftakt:Mittwoch, 04. Oktober 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 23., 27. u. 30. Oktober 2017, jeweils 09.00 Uhr)

 

Der Beschuldigte soll an einer paranoiden Schizophrenie leiden. Er soll aufgrund dieser Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit Anfang Februar 2017 im Eingangsbereich eines Männerwohnheims in Mannheim zwei Glasscheiben beschädigt und Mitte März 2017 aus Langeweile eine Matratze, auf der er zuvor genächtigt habe, vor einem Wohn- und Geschäftshaus in der Innenstadt von Mannheim angezündet haben. Dabei habe er in Kauf genommen, dass sich die Flammen auf das Wohn- und Geschäftshaus ausbreiten. Aufgrund des Brandes der Matratze sei die Fassadenverkleidung beschädigt worden. Zudem seien die Schaufensterscheiben im Erdgeschoss aufgrund der Hitze geborsten. Das Feuer habe bereits durch die herbeigerufene Polizei eingedämmt werden können.

Der Beschuldigte ist derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

 

Verdacht des Raubes u.a. Delikte

 

Strafkammer 7 - Große Jugendkammer

7 KLs 706 Js 38906/16

 

Verfahren gegen

 

Mohamad O., geb. 1999

Verteidigerin: Rechtsanwältin Biereder, Mannheim

 

Prozessauftakt:Mittwoch, 04. Oktober 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 05., 10. u. 11. Oktober 2017, jeweils 09.00 Uhr)

 

Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe im November 2016 in zwei Fällen als 17-jähriger und damit als Jugendlicher im Sinne des JGG mit einem damals 13-jährigen Mädchen den Geschlechtsverkehr durchgeführt.

Am Abend des 24.02.2017 soll der Angeklagte, damals ebenfalls noch im Alter von 17 Jahren, im Hauptbahnhof in Heidelberg einer dort wartenden Frau das Smartphone mit Gewalt aus den Händen gerissen haben. Rund eine Stunde nach diesem Vorfall soll er einer weiteren Frau ein Smartphone, diesmal ohne Anwendung von Gewalt entwendet haben. Durch hinzueilende Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn habe der Angeklagten auf der Flucht festgehalten werden können.

 

Hinweis: Die Hauptverhandlung ist nicht öffentlich!!!

 

Verdacht des schweren Bandendiebstahls und des Wohnungseinbruchsdiebstahls

 

Strafkammer 5

5 KLs 309 Js 38810/16

 

Verfahren gegen

 

1. Visar L., geb. 1987

   Verteidiger: Rechtsanwalt Slania, Mannheim

 

2. Florim H., geb. 1976

   Verteidiger: Rechtsanwalt Gärtner, Mannheim  

  

3. Shkelzen B., geb. 1984

   Verteidigerin: Rechtsanwältin Schneider, Mannheim

 

4. Nehar S., geb. 1987

   Verteidiger: Rechtsanwalt Okolisan, Stuttgart



Prozessauftakt:Freitag, 06. Oktober 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 10., 12., 13., 17., 19., 20. Oktober, 07., 08., 09., 10., u. 15. November 2017, jeweils 09.00 Uhr)

 

Die Angeklagten sollen sich seit November 2016 in Wiesloch aufgehalten und von dort aus in wechselnden Gruppierungen Wohnungseinbruchsdiebstähle begangen haben. Die Einbrüche seien in den späten Nachmittagsstunden erfolgt, wobei in der Regel Terrassentüren oder Fenster aufgehebelt worden seien. Anschließend seien die Wohnungen nach Bargeld und Schmuck durchsucht worden.

Am späten Nachmittag des 02.12.2016 soll der Angeklagte Shkelzen B. in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken mit einem gesondert verfolgten Mittäter in ein Wohnhaus in Hemsbach eingedrungen sein und dort einen Safe entwendet haben, in dem sich Bargeld, Schmuck und elektronische Geräte im Gesamtwert von rund EUR 6.000 befunden hätten. Ein weiterer Einbruch in Hemsbach soll daran gescheitert sein, dass sich der Schraubendreher im Fensterrahmen so verkeilt habe, dass er nicht mehr habe entfernt werden können.

Am späten Nachmittag des 04.01.2017 soll der Angeklagte Nehar S. in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken mit dem Angeklagten Shkelzen B. in zwei Fällen versucht haben, in Bad Schönborn bzw. in Mühlhausen gewaltsam in ein Wohnhaus einzudringen. In beiden Fällen seien die Angeklagten gestört worden, weshalb sie ohne Beute geflüchtet seien.

Am späten Nachmittag des 14.01.2017 soll der Angeklagte Nehar S. in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken mit dem Angeklagten Visar L. in zwei Fällen in Wiesloch einen Einbruch in ein Wohnhaus durchgeführt und in einem Fall Bargeld iHv EUR 1.680 und Schmuck im Wert von EUR 1.000 sowie im anderen Fall eine Festplatte im Wert von EUR 250 entwendet haben.

Am späten Nachmittag des 19.01.2017 sollen die vier Angeklagten in zwei Fällen versucht haben, in Wohnhäuser in Bad Schönborn einzubrechen. In beiden Fällen sollen sie ihr Vorhaben aufgrund des Erscheinens der Wohnungsinhaber aufgegeben haben.

Am darauffolgenden Tag, dem 20.01.2017 sollen sie ebenfalls am späten Nachmittag in bewusstem und gewollten Zusammenwirken einen Einbruch in Wiesloch durchgeführt und dabei Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von rund EUR 1.000.- erbeutet haben. Bei einem kurze Zeit später erfolgten Einbruch in Wiesloch-Frauenweiler seien keine Gegenstände entwendet worden.

Die Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft.

 

Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

 

Strafkammer 6

6 KLs 804 Js 15689/16

 

Verfahren gegen

 

1. Rustu B., geb. 1974

   Verteidigerin: Rechtsanwältin Yildiz-Özdemir, Karlsruhe

 

2. Ahmed Y., geb. 1973

   Verteidigerin: Rechtsanwältin Weis, Mannheim  

   Verteidigerin: Rechtsanwältin Stiefel-Bechdolf, Heilbronn



Prozessauftakt:Montag, 09. Oktober 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 20. Oktober, 06., 13. u. 27. November 2017, jeweils 09.00 Uhr)

 

Der Angeklagte Rustu B. soll im Mai 2016 und am 12. Oktober 2016 jeweils 200g Kokain und am 26.10.2016 300g Kokain zum gewinnbringenden Weiterverkauf erworben haben. Von den erworbenen Mengen zu je 200 g soll er jeweils 15 g bzw. 13 g an den Angeklagten Ahmed Y. verkauft haben. Dieser soll die Hälfte des Kokains zum gewinnbringenden Weiterverkauf und die andere Hälfte zum Eigenkonsum verwendet haben. Des weiteren soll der Angeklagte Ahmed Y. bei dem letzten Betäubungsmittelgeschäft zugleich rund 66 g Marihuana zum Eigenkonsum erworben haben.

Anfang November 2016 soll der Angeklagte Rustu B. mit einer Vertrauensperson der Polizei ein Geschäft über 1,5 kg Heroin vereinbart haben. Da der Angeklagte ein Scheingeschäft vermutet habe, sei es nicht zu der geplanten Übergabe gekommen.

Ende November 2016 soll der Angeklagte Rustu B. mit einer weiteren Vertrauensperson der Polizei ein Geschäft über 500 g Kokain vereinbart haben. Da der Angeklagte abermals ein Scheingeschäft vermutet habe, sei es wiederum nicht zu der geplanten Übergabe gekommen.

 

Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

 

Strafkammer 4

4 KLs 805 Js 41364/16

 

Verfahren gegen

 

Hamid S., geb. 1971

Verteidiger: Rechtsanwalt Middendorf, Heilbronn

Verteidiger: Rechtsanwalt Dr. Neumann, Mannheim  

 



Prozessauftakt:Mittwoch, 11. Oktober 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 16., 18. u. 23. Oktober 2017, jeweils 09.00 Uhr)

 

Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe im Zeitraum von Anfang Juni 2016 bis Anfang Februar 2017 in vier Fällen Pakete nach Kanada versandt, wobei sich in den Paketen Opium in Mengen zwischen 1,1 kg und 2,2 kg befunden haben soll. Zur Tarnung habe der Angeklagte eine nicht existente Person als Absender angegeben; zudem hätten sich in den Paketen entweder eine Gartenpumpe oder ein Lautsprecher befunden, wobei das Opium jeweils in den Geräten verbaut worden sei. Das Opium sei zum gewinnbringenden Weiterverkauf bestimmt gewesen. Die Pakete seien jeweils sichergestellt worden.

 

Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt

 

Strafkammer 6

6 KLs 404 Js 8307/17

 

Verfahren gegen

 

Kevin S., geb. 1995

Verteidiger: Rechtsanwalt J. Klein, Heidelberg

 

Prozessauftakt:Donnerstag, 12. Oktober 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 24., 25. u. 26. Oktober 2017, jeweils 09.00 Uhr)

 

Der Beschuldigte soll an einer paranoiden Schizophrenie leiden. Er soll aufgrund dieser Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit Mitte März 2017 die Filiale einer Bank in Plankstadt
überfallen und durch die Drohung mit einer Bombenattrappe die Herausgabe von insgesamt EUR 16.500 erreicht haben. Der Beschuldigte ist derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

 

Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

Fußleiste