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34. bis 38. Kalenderwoche (1. Nachtrag)

Datum: 15.08.2018

Kurzbeschreibung: Bitte ausfuellen

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 

 

Hinweis:

Vom 16.08. bis 02.09.2018 habe ich Urlaub. Bis zum 23.08.2018 werde ich durch Herrn VRLG Dr. Ratzel (Durchwahl 2658; E-Mail: oliver.ratzel@lgmannheim.justiz.bwl.de) und anschließend durch RinLG Steinlein (Durchwahl 2646; E-Mail: katrin.steinlein@lgmannheim.justiz.bwl.de) vertreten.

 

 

Verdacht des besonders schweren Diebstahls in zahlreichen Fällen

 

Strafkammer 4

4 KLs 811 Js 34118/17

 

Verfahren gegen

 

Rafal W., geb. 1984

Verteidigerin: Rechtsanwältin Lemmer, Heidelberg

 

Prozessauftakt: Mittwoch, 12. September 2018, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermine: 19. September, 04. u. 08. Oktober 2018, jeweils 09.00 Uhr)

 

Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe im Zeitraum von Ende Februar 2017 bis zu seiner Festnahme Mitte Dezember 2017 in 17 Fällen bei Mietwagenunternehmen in Mannheim, Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden, Köln, Eschborn, Hanau, Neu-Isenburg und Bad Soden die Vorrichtungen für die Rückgabe von Mietfahrzeugen außerhalb der Öffnungszeiten manipuliert, um sich in den Besitz der entsprechenden Autoschlüssel bringen und anschließend die entsprechenden Fahrzeuge entwenden zu können. Die Fahrzeuge sollten anschließend nach Polen überführt werden, um dort das Fahrzeug im Ganzen oder die zuvor ausgebauten Einzelteile veräußern zu können. Der Angeklagte soll die ihm zur Last gelegten Taten teilweise gemeinsam mit seinem gesondert verfolgten Bruder bzw. seinem gesondert verfolgten Vater begangen haben.  

In 11 Fällen soll der Angeklagte Autoschlüssel von insgesamt 19 Fahrzeugen mit einem Neupreis von rund EUR 838.000 an sich gebracht haben. Von diesen 19 Fahrzeugen seien 11 Fahrzeuge mit einem Neupreis von rund EUR 490.000 nach Polen überführt worden. 8 Fahrzeuge mit einem Neupreis von rund EUR 348.000 hätten überwiegend in der Nähe des Tatortes, wo sie bis zur Überführung abgestellt worden seien, sichergestellt werden können.

 

In 6 Fällen sollen die Taten u.a. wegen unzureichender Manipulation der Rückgabevorrichtung im Versuchsstadium stecken geblieben sein.

 

 

 

  

 

Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

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