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27. bis 29. Kalenderwoche 2017

Datum: 29.06.2017

Kurzbeschreibung: 

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 

Verdacht der Verabredung zum Mord

 

Strafkammer 7 - Große Jugendkammer

7a KLs 551 Js 32752/16 - Hilfsstrafkammer

  

Prozessauftakt:Dienstag, 04. Juli 2017, 09.30 Uhr

(13 Fortsetzungstermine bis Anfang Oktober 2017)

 

HINWEIS:DIE HAUPTVERHANDLUNG IST NICHT ÖFFENTLICH!

 

Den beiden zu der angeblichen Tatzeit 15 bzw. 17 Jahre alten Angeklagten wird zur Last gelegt, sie hätten in einem Anfang Dezember 2016 geführten Telefonat, wobei sich einer der Angeklagten im Rahmen des Telefonats in Mannheim aufgehalten haben soll, verabredet, sich Schusswaffen zu beschaffen, um in einer außerhalb Baden-Württembergs gelegenen öffentlichen Einrichtung zahlreiche Personen mit Waffen in ihre Gewalt zu bringen und diese anschließend als sog. Ungläubige zu töten.

Die beiden Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft.

 

Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt

 

Strafkammer 4

4 KLs 307 Js 34601/16

 

Verfahren gegen

 

Tuncay K., geb. 1968

Verteidiger: Rechtsanwalt Th. Maier, Heidelberg

Verteidiger: Rechtsanwalt Badr, Mannheim

 

Prozessauftakt:Freitag, 07. Juli 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 19., 26., 31. Juli, 2017 jeweils 09.00 Uhr außer 19.07.2017: 14.00 Uhr)

 

Der Beschuldigte soll an einer paranoiden Schizophrenie leiden.

Am 03.10.2016 soll er um die Mittagszeit ein Geschäft in Mannheim betreten und dabei sichtbar ein Messer in der Hand geführt haben. Den beiden herbeigerufenen Polizeibeamten soll er schreiend entgegengetreten sein. Den nachfolgenden polizeilichen Maßnahmen soll er sich mit Gewalt widersetzt haben. Bei seiner späteren Durchsuchung seien u.a. zwei Teppichmesser und ein Klappmesser gefunden worden.

Am 11.10.2016 soll der Beschuldigte kurz vor Mitternacht in einem Restaurant in Mannheim einen Gast beleidigt und diesen anschließend mit einem in Tücher eingewickelten Hammer auf den Hinterkopf geschlagen haben. Bei dem sich daran anschließenden Gerangel soll der Beschuldigte einen spitzen Metallgegenstand ergriffen haben. Ein Zeuge habe dem Beschuldigten jedoch den Gegenstand entreißen können.

Aufgrund seiner Erkrankung soll der Beschuldigte bei allen Taten nicht in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzusehen.

Der Beschuldigte ist derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

 

Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.

 

Strafkammer 5

5 KLs 811 Js 36825/16

 

Verfahren gegen

 

Dennis H., geb. 1994

Verteidiger: Rechtsanwalt Aydin, Mannheim

  

Prozessauftakt:Mittwoch, 12. Juli 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 18. und 19. Juli 2017, jeweils 09.00 Uhr)

 

Der Angeklagte soll in den Monaten März und April 2016 an einen Abnehmer in fünf Fällen jeweils eine Ecstasy-Tablette, in zehn Fällen jeweils 1 g Marihuana, in einem Fall 25 Ecstasy-Tabletten und einem weiteren Fall 10 g Marihuana gewinnbringend weiter veräußert haben.

Bei der Mitte Januar 2017 erfolgten Durchsuchung seiner Wohnung in Mannheim sollen rund 115 g Amphetamin, rund 120 Ecstasy-Tabletten, rund 138 g Haschisch und rund 98 g Marihuana sichergestellt worden sein. Die Betäubungsmittel seien zum gewinnbringenden Weiterverkauf bestimmt gewesen. Darüber hinaus soll der Angeklagte in unmittelbarer Nähe zu den Betäubungsmitteln einen sog. Totschläger einsatzbereit deponiert haben.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.  

 

Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.

 

Strafkammer 6

6 KLs 810 Js 17975/15

 

Verfahren gegen

 

Marc W., geb. 1975

Verteidiger: Rechtsanwalt Bohr, Villingen-Schwenningen

  

Prozessauftakt:Donnerstag, 13. Juli 2017, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 14., 20. und 21. Juli 2017, jeweils 09.00 Uhr)

 

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, er habe am 15.06.2015 auf der Fahrt von Ostdeutschland nach Süddeutschland rund 688 g Marihuana in einem Pkw mit sich geführt, das zum gewinnbringenden Weiterverkauf bestimmt gewesen sei. Das Marihuana sei bei einer Kontrolle an der Tank- und Rastanlage Hockenheim sichergestellt worden. In der Nähe des Marihuanas seien jederzeit griffbereit ein Schlagring, ein Teleskopschlagstock und ein Springmesser gelegen.

Der Angeklagte befindet sich derzeit in anderer Sache in Strafhaft.  

 

Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

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