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18. bis 26. Kalenderwoche 2016 (2. Nachtrag)

Datum: 17.05.2016

Kurzbeschreibung: 

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 

Hinweis:

Vom 23. bis 27.05.2016 habe ich Urlaub. In dieser Zeit werde ich durch Frau RinLG Steinlein (Durchwahl 2646: e-mail: katrin.steinlein@lgmannheim.justiz.bwl.de) vertreten.

 

Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges in über 50 Fällen

 

Strafkammer 6

6 KLs 201 Js 6781/15

 

Verfahren gegen

 

Florian B., geb. 1988

Verteidigerin: Rechtsanwältin Mannebach-Junge, Mannheim

 

Prozessauftakt:Dienstag, 17. Mai 2016, 09.00 Uhr

(Fortsetzungstermine: 19., 23., 31. Mai und 07. Juni 2016, jeweils 09.00 Uhr)

 

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, er habe im Zeitraum vom Januar 2013 bis Juni 2014 in 57 Fällen unter Verwendung verschiedener, nicht auf seinen Namen angelegter Kundenkonten bei der Firma Telekom Mobiltelefone und Tablet PCs auf Rechnung bestellt. Im Vertrauen auf die Richtigkeit seiner Angaben seien ihm in 57 Fällen Elektronikartikel im Wert zwischen EUR 156 und EUR 5.500 geliefert worden, die er seiner vorgefassten Absicht entsprechend nicht bezahlt habe. Insgesamt soll der erlangte Vermögensvorteil bei rund EUR 105.000.- liegen.

 

Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt

 

Strafkammer 4

4 KLs 201 Js 37441/15

 

Verfahren gegen

 

Patrick B., geb. 1986

Verteidiger: Rechtsanwalt Urbanczyk, Mannheim

 

Prozessauftakt:Donnerstag, 02. Juni 2016, 09.30 Uhr

 

Der Beschuldigte, der derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht ist, soll u.a. an einer paranoiden Schizophrenie leiden. Infolge seiner Erkrankung soll der Beschuldigte Ende Mai 2015 gegen 02.45 Uhr im Zustand der Schuldunfähigkeit in die Wohnung der Eltern seiner Lebensgefährtin gewaltsam eingedrungen sein, indem er zunächst die Hauseingangstür und anschließend die Wohnungstür eingetreten habe. In der Wohnung soll er das Ehepaar körperlich misshandelt und ihnen gedroht haben, sie und ihre Kinder umzubringen.

Ende November 2015 soll es ihm ein weiteres Mal gelungen sein, die Hauseingangstür einzutreten. Anschließend soll er mit einem Messer auf die Wohnungstür der Eheleute eingestochen haben, wobei ihm bewusst gewesen sei, dass sich der Vater seiner Lebensgefährtin direkt hinter der Tür befunden habe. In einem Fall soll die Messerklinge durch das Türblatt gedrungen und in nur geringem Abstand zum linken Auge des Vaters der Lebensgefährtin wieder ausgetreten sein. Der Beschuldigte habe schließlich durch die herbeigerufenen Polizeibeamten überwältigt werden können.  

 

Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

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