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05. bis 10. Kalenderwoche 2016 (Nachtrag)

Datum: 03.02.2016

Kurzbeschreibung: 

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 

Hinweis:

Vom 08. bis 12.02.2016 habe ich Urlaub. In dieser Zeit werde ich durch Herrn Richter am LG Dr. Ratzel (Durchwahl 2658; e-mail: oliver.ratzel@lgmannheim.justiz.bwl.de) vertreten.

 

Verdacht des sexuellen Missbrauchs eines Kindes

 

Strafkammer 7 - Jugendschutzkammer

7 KLs 712 Js 23249/15

 

Verfahren gegen

 

F. A., geb. 1966

Verteidiger: Rechtsanwalt Endler, Mannheim

 

Vertreterin der Nebenklägerin: Rechtsanwältin Hausen, Mannheim

 

Prozessauftakt: Dienstag, 09. Februar 2016, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermine: 26., 29. Februar und 04. März 2016 jeweils 09.00 Uhr)

 

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, er habe mit einer zur mutmaßlichen Tatzeit unter 14 Jahre alten Verwandten den Beischlaf vollzogen.

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

 

Verdacht des schweren Raubes u.a.

 

Strafkammer 6

6 KLs 200 Js 28244/15

 

Verfahren gegen

 

Ali Y., geb. 1979

Verteidiger: Rechtsanwalt Slania, Mannheim

 

Prozessauftakt: Dienstag, 08. März 2016, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermine: 09., 10. u. 11. März 2016 jeweils 09.00 Uhr)

 

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, er habe gemeinsam mit einem gesondert verfolgten Mittäter Anfang November 2014 den Plan gefasst, einen Juwelier zu überfallen. Aufgabe des Angeklagten sollte es sein, den Mittäter zum Tatort fahren und dort mit dem Fahrzeug zu warten, damit der Mittäter nach Durchführung des Überfalls schnell flüchten könne. Die Beute sollte hälftig geteilt werden.

Am späten Nachmittag des 19.11.2014 soll der Angeklagte den Mittäter an einem Hotel in Mannheim mit einem Pkw abgeholt haben und mit diesem zusammen in die Nähe des Juweliergeschäftes in der Innenstadt gefahren sein. Der Mittäter habe dem Angeklagten mitgeteilt, dass er den Ladeninhaber - falls erforderlich - mit einem mitgebrachten Elektroschocker attackieren und zudem fesseln wolle.

Zwischen 18.30 Uhr und 19.00 Uhr soll der Mittäter das Juweliergeschäft betreten und zunächst gegenüber dem Ladeninhaber Kaufinteresse vorgetäuscht haben. Bei nächster Gelegenheit soll der Mittäter dem Ladeninhaber eine Flasche auf den Kopf geschlagen und ihn mittels eines Elektroschockers attackiert haben. Der Ladeninhaber sei zunächst zu Boden gegangen und vorübergehend handlungsunfähig gewesen. Nachdem er begonnen habe, Widerstand zu leisten, soll der Mittäter den Ladeninhaber u.a. mit Schlägen außer Gefecht gesetzt haben. Anschließend soll er Münzen und Schmuckstücke im Gesamtwert von rund EUR 22.000 an sich gebracht, das Geschäft wieder verlassen und zu dem im Auto wartenden Angeklagten geeilt sein, der dem gemeinsamen Tatplan entsprechend sofort losgefahren sei. Der Mittäter habe in der Folgezeit den erbeuteten Schmuck an einen Hehler veräußert. Der Angeklagte habe von dem aus dem Weiterverkauf erlangten Geld EUR 10.800 erhalten.

Der Ladeninhaber soll eine große Kopfplatzwunde, Abschürfungen im Bereich des Schädeldachs, eine Verletzung der Bindehaut des rechten Auges, eine große Risswunde am Handgelenk, starke Nackenschmerzen sowie Herzrhythmusstörungen davongetragen haben.   

 

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

 

Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

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